Polyamorie, Trauung und Ärger mit den Fundis.

Mal wieder eskaliert eine einflussreiche Gruppe Menschen, die sich gläubige ChristInnen nennen und hetzt gegen eine Pfarrerin der ev. Landeskirche, die vor Monaten (!) vier Partner segnete, die in einer polyamoren Partnerschaft leben.

Die Eskalation geht so weit, dass auch Gremien ihrer Kirche sich davon distanzieren Partnerschaften zu trauen, die aus mehr als 2 Personen bestehen – öffentlich. Und auch ausschließlich nach der standesamtlichen Trauung.

Jetzt ist es eine Sache, dass die Landeskirchen nunmal ihre Vorgaben im Bezug auf Trauung haben.

Eine andere ist die persönliche Meinung einzelner Pfarrpersonen.

Eine dritte Sache – und Achtung, das ist mindestens genauso wichtig wie die ersten beiden – dass ein Segen, nochmal was anderes ist, als eine kirchliche Trauung, die ins Kirchenbuch eingetragen ist.

Segen ist für alle da.

Und nun werden Bluthunde auf eine einzelne Pfarrperson gehetzt, die vier Partner segnete. Nicht traute.
Und so mutig war, davon zu erzählen.

Ich bin es fast schon Leid, mich darüber aufzuregen, weil es einfach so unreflektiert und dumm ist das zu tun.

Aber es ist auch so unfassbar gemein. Herzlos. Hilflos machend gegenüber einer kleinen Menge Menschen, die einfach nicht offen sein will. Nichtmal ein kleines bisschen.

Ich solidarisiere mich mich mit Lena und allen Pfarrpersonen, die genau das tun:
Segen, für die, denen Segen verweigert werden soll.
Segen, für die, die als nicht würdig oder wertig genug betrachtet werden.
Segen, für marginalisierte Minderheiten.

Weil es richtig ist, Türen auf zu machen und nicht zu.
Weil es richtig ist, willkommen zu heißen bei diesem Gott*, no matter what.
Weil es richtig ist, intolerant gegenüber Intoleranz zu sein.

Einmal mehr. Vlt ändert das nicht die ganze Welt, aber die Welt für jemanden.

Faith spaces must be safe spaces!

Schreib mir gerne, wenn du/ihr darüber sprechen oder Segen möchtest!

Deine Mirjam

Über „Puhs“, Lebenshaltung und Businessmindsets.

Heute morgen im Team-Call. [Reminder: wir sind alle selbstständig und treffen uns auf freiwilliger Basis montags für eine halbe Stunde]. Die Frage: Wie geht’s euch gerade mit eurem Business?

Ich denke, „puh, das Leben ist so anstrengend“. Und dann denke ich, dass ich das so nicht sagen will.
Nicht alle Bereiche sind anstrengend. Schauspielbewerbungen sind anstrengend gerade. Ringana ist das, was meinen Alltag zwischen den Schauspiel- Projekten versüßt 🙂

Und dann denke ich, ich will anfangen, wirklich ernsthaft anfangen, mein Mindset in Business und privat aufzuteilen. Weil es ein Unterschied ist, ob ich an Schauspiel, Trauungen, Gesundheit und Hautpflege denke. Oder an meine privaten Beziehungen. Oder ans Coachen.

Sicher, ich habe meine Identität mittlerweile verknüpft mit dem Künstlerin sein.

Aber nicht nur. Meine Lebenshaltung darf eine Kreative sein.

Meine Würde steht unabhängig von all dem.

Und meine berufliche Haltung, ist nunmal beruflich, in verschiedenen Tätigkeiten.

Und ja, ich hasse lange Schauspielpausen.
Aber ich mag meine anderen Tätigkeiten gebauso gern. Ich mag die Herausforderungen und Erfolge, das umgehen müssen mit Kritik und Misserfolgen, das wachsen, das mich ent-wickeln. Habe da immer eine Garnrolle im Kopf, deren Faden sich immer mehr ent – wickelt 😉

Und, vielleicht geht’s dir auch so, ich stelle fest, dass ich manchmal nicht das High von tollen Erlebnissen und Erfolgen brauche, um produktiv zu sein.



„Wir brauchen manchmal keine Träume, sondern eine Notwendigkeit.“

Träume sind wie Hoffnung, denke ich.
Wie Deko, die sich hübsch über unsere Zukunft legt. Zu hübsch manchmal.

Zu hübsch, um nicht vom bitteren Geschmack der Realität enttäuscht zu sein.

So hübsch, dass unsere ja so fähigen Gehirne denken, sie wäre echt.

Manchmal halten uns Träume und Hoffnung davon ab, etwas zu verändern.
Den nächsten Schritt zu wagen.
Mutig zu sein.
Zu beschützen.
Ablehnung zu riskieren.
Sie sollen nicht platzen!

Aber manchmal zeigen sie uns eine Notwendigkeit.
Die Notwenigkeit etwas zu lernen.
Oder auszuprobieren.

Die Notwendigkeit von Umsetzung, zeigt uns, ob das Gelernte in unserem Kopf stattfindet oder auch in Interaktion.

Vor ein paar Jahren habe ich die Notwendigkeit gesehen, mich mit meiner Bühnenangst auseinander zu setzen. Dann die Notwendigkeit, Vorsprechen zu üben, ich meine nicht zu proben (also nicht nur), sondern zu so vielen Auditions wie möglich zu gehen, um Das zu üben.

Ich sehe die Notwendigkeit, mich mit meinen Finanzen auseinanderzusetzen, weil ich nicht alleine lebe, Verantwortung trage und mittrage und meine verschiedenen Tätigkeiten nicht als Hobby betrachte.

Ich sehe die Notwendigkeit meine Beziehungen zu pflegen, so wie ich vor Jahren die Notwendigkeit sah, meine Kommunikation zu ordnen und Nachrichten am besten sofort zu beantworten oder zu markieren.

Davon zu träumen, hätte nichts gebracht. Hat nichts gebracht.
Hoffnung hat meine Angst vor Ablehnung nicht gemindert.

Notwendigkeit dagegen schon.
Sie treibt an.

Meinungen?!

„Mach mir kein schlechtes Gewissen“ oder warum Hustle-Culture wie der ICE ist, der mal wieder Verspätung hat.

„Das Einzige, was bei der Bahn funktioniert  ist die Verspätungsanzeige und die Fahrgastrechte-Funktion“ denke ich und freue mich, dass ich mein Ticket refinanziert bekomme, weil mein Zug ziiiemlich zu spät kam.

Ärger und genervt sein werden zumindest ein wenig beruhigt. Und dann denke ich, dass die Schnelligkeit des Zuges halt auch nix bringt, wenn er ständig repariert werden muss. Oder die Schienen. Oder das System, weil andere Züge Vorrang haben.

Überlastung führt zu Schäden. Schäden müssen repariert werden und dazu gibts dann ne kleine Zwangspause.

Interessanterweise spiegelt sich das was sich an unseren Zügen zeigt, in unserem Alltag wieder. Unserer Gesellschaft. Zumindest so, wie ich das wahrnehme.

Selten sagt jemand „alles chillig bei mir“, wenn ich frage wie es geht.

Und im Ernst, ich merke bei mir selber, dass ich auch versucht bin aufzuzählen, was ich alles so mache. Dass ich auf Social Media zeige, was ich mache. Macht ja auch Sinn. Nur nehmen Leute dann an, dass ich keine Pausen mache, von Termin zu Termin hetze und überhaupt nicht zur Ruhe komme. Projiziere ich auch auf andere 😉

Aber, ich stelle fest: S3lbstständigkeit kann super chillig sein, wenn man zwischen zwei Projekten steckt und „nur“ Büroarbeit zu tun hat.

Alle die zuweilen im Homeoffice arbeiten wissen das: da ist man viiiiel effizienter, was die eigentliche Arbeit angeht.

Bleibt mehr Zeit für anderes.
Z.B. Kaffee mit Freundinnen, statt Kaffee mit ArbeitskollegInnen auf der Arbeit.

Vor kurzem hat mir jemand unter einem Post erzählt, dass sie einen festen Nebenjob neben dem Schauspiel macht und quasi keine Zeit mehr für irgendwas hat.

Weil, klar, 2 Jobs mit festen Arbeitszeiten beanspruchen nunmal Zeit, von der wir „nur“ 24/7 haben.

Auf die Frage wo sie die Energie hernimmt, war die Antwort „nicht drüber nachdenken, und ansonsten weinen“.
Hui. Ich hoffe ja, dass das ein Witz war.
Da frage ich mich schon, wie lange sie das durchhält.

Ich habe nicht so viel Energie. Ich liebe es Pausen machen zu können und Aufgaben in meinem Tempo zu erledigen. Ich habe keine Kinder, aber wenn ich welche hätte hätte ich vermutlich Zeit für sie, weil ich alles andere außenrum legen könnte. Weil meine Jobs das hergeben!

Eigentlich ein mega Grund Dankbar zu sein. Ich liege auf der Couch und schreibe diesen Artikel.

Weil ich es kann.
Weil es geht.

Lange habe ich mich dafür schlecht gefühlt. Weil: ich habe ja nicht so richtig was gemacht.
Dabei bin ich abends auch k.o. weil meine Tage gefüllt sind. Nur eben nicht mit „ICE-ich-komm-zu-spät und brenne dabei aus“ gefüllt.

Sondern gefüllt mit Leben und Tätigkeiten, die sich nicht nach Arbeit anfühlen, weil ich dabei nicht 8h absitzen muss.

Entweder ich mache das, was ich liebe und für meine Berufung halte: Schauspiel.
Oder ich mache das, was ich liebe und wovon ich immer mehr weiß, was ich zu tun habe, damit was bei rum kommt 🙂

Dafür bin ich dankbar.
Das wünsche ich jeder Frau.
Und eigentlich auch jedem Mann.

Das ist möglich, weil ich mich endlich getraut habe Empfehlungsmarketing als Tätigkeit auszuprobieren und anzuerkennen. Und ja, das war wirklich einfach. Kein Risiko. Ne tolle Firma. Lieblingsprodukte.

Und die Couch, auf der ich liege und Blogartikel schreibe 😉

Ich wünsche dir wirklich, dass du dir auch eine schöne (!) Fülle gestalten kannst!

Hab eine gute letzte Juliwoche! ♡
Deine Mirjam

Über Energie, Unterhaltung und Mittagsschlaf :)

Es ist Montag. Ich sitze auf meinem Bett und bin k.o.

Den halben Tag habe ich mit Business Planung verbracht. Nach meinem wöchentlichen Wahlteamtreffen starte ich in der Regel durch. Effizienz hoch 10 und den Rest der Woche mache ich anderes 🙂

Müde bin ich trotzdem- Energie regeneriert sich bei mir nicht von selber, ich muss mich erst wieder rechargen.

Vielleicht mache ich gleich Mittagsschlaf. Ich liebe das. Vielleicht weil es meinem Rythmus entspricht: gemütliches Aufstehen, gemütliches Für-Mich-Sein und abends spielen. Oder Proben. Das mag ich!

Um das mit dem gemütlich mal zu relativieren: Ich mag es mir ein schönes Setting zu schaffen – auf der Terrasse zwischen unseren Blumen oder mit meiner schönen Kaffeetasse an unserem Holztisch. Ich arbeite auch gerne ungestört. Wer viel im Homeoffice arbeitet kennt das vielleicht: Da kann man das wegschaffen, wobei man sonst unterbrochen wird.

Zuhause arbeiten ist eher effizient als faul, stelle ich fest. Ich muss mich eher bremsen, mir feste Zeiten setzen und dann auch wirklich aufhören. Weil: es gibt immer was zu tun und es macht ja auch Spaß 🙂

Vor allem wenn man drei Tätigkeiten hat. Nicht desto trotz liegt mein Fokus aktuell auf meiner Ringana-Planung.

Im August findet der SummerSale statt und ich versuche zu informieren und zu beraten, weil die Produkte dann deutlich günstiger sind und man sich am besten jetzt schon kleine Samples bestellt, damit man dann nicht aus versehen was kauft, was dann nicht passt. Dafür gibts Rabattcodes und Kombisets von denen ich erzählen will, aber auch niemanden zuspammen mag.

Wieder mal ist das richtige Maß die Lösung, dafür gibt’s aber kein Rezept.
Aber: auch das macht Spaß! Mir kreativ zu überlegen, wie ich etwas rüberbringe ist cool!

Stichwort: Unterhaltsam.

Wie beim Reden schreiben: am Wochenende habe ich ein Social Mapping vorbereitet. Das war eher Moderation, als Rede, mit Themen, denen sich die Gruppe zuordnen sollte. Und nachdem ich die Themen hatte, die Fakten kannte und die Reihenfolge, dachte ich zu mir selber „Miri, und jetzt machs unterhaltsam!“.

Ist doch viel schöner, wenn wir was zum Schmunzeln haben, zum Nachdenken oder freuen. Wir hören gerne zu, wenns spannend ist. Wenns fröhlich ist. Wenn wir was lernen können. Das macht Spaß 🙂

Und so sitze ich hier auf meinem Bett, freue mich auf meinen Mittagsschlaf und denke: Ja, das macht Spaß. Diese Art Geld zu verdienen. Diese Tätigkeiten. Dieses Leben. So kann man das machen.

Und ich fühle mich gütig zu mir. GÜTIG, über dieses Wort bin ich gestolpert. So alt. Altbacken fast schon.

Wie würde man in modern sagen? Gnädig? Ich bin gnädig zu mir? Klingt so, als wäre ich schlecht oder zu streng. Außerdem ist das auch nicht gerade modern [Hinweis an mich selbst].

Gut? Ich bin gut zu mir? Da fehlt was, finde ich.

Ich bin gütig. Vielleicht ist

Güte = Gutsein + Warmherzigkeit.

Güter.Gefahrengut. Güterschätzung. Es steckt schon ein Wert dahinter, nicht nur ein Zustand, oder?

Gütig.

Gütig zu mir sein will ich diese Woche. Und zu anderen, weil ich so froh bin, wenn andere gütig zu mir sind.

Jep. Das zumindest kann ich sagen:)

Und jetzt geh ich schlafen.

Hab einen prima Start in deine Woche!
Und nicht vergessen: Du wirst gebraucht!

Deine Miri

Wieso ich als Schauspielerin keinen Nebenjob mit festen Arbeitszeiten mehr mache.

Freischaffende Schauspielerin sein bedeutet neben den gebuchten Jobs, dich konstant um neue Engagements zu bemühen.

Was heisst das?

•mehrere Bewerbungen pro Woche

•Schnell auf Ausschreibungen reagieren können müssen

•Schnell auf Castinganfragen reagieren können und möglichst unkomplizierte Terminfindung gewährleisten

Sprich: ich muss flexibel bleiben. Alles andere ist Quatsch – ich habs probiert. Für Bewerbungsmaterial brauchst du Zeit, du brauchst Licht und Ton, evtl Musik, Hilfe und das richtige Setup. Das kannst du nicht immer nachts machen. Das kannst du nicht gut machen, wenn du im Kopf hast, dass du in 20 Minuten zu deinem Nebenjob musst.

Am Ende kannst du nicht mehr und das zeigt sich in deinem Material und in deinen Einladungen und Buchungen.

Warum also nicht mit etwas arbeiten, dass sowieso zu deinem Job gehört?

Krimidinner spielen ist meine Lösung Nummer eins. Das sind zwar feste Arbeitszeiten, die ich aber selber zu- oder absagen kann. Ich verdiene gutes Geld und es macht Spaß. Und es ist meinem Job seeehr nahe. [Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten schreibe ich ein anderes Mal, dass würde den Rahmen sprengen!]

Die zweite Lösung, die ich für mich entdecken durfte (Gott* sei Dank!):

Ich schminke mich für alle meine Vorstellungen und danach sich wieder ab. Das ist relativ viel Zeit, die ich mit Gesicht, Makeup, Haare und deren Pflege verbringe.

Ich nutze frische Naturprodukte um mein Theatermakeup/ Maske zu entfernen und meine Haut zu pflegen und fit zu bleiben. Von innen wie von außen.

Könnte ich also nicht diese Produkte weiter empfehlen und dafür Provision bekommen?

Doch ich könnte.  Als ich endlich zusagte, dieses Empfehlungsmarketing auszuprobieren, fiel mir ein Stein vom Herzen, von dem ich nicht wusste, dass er da gewesen war.

Es ist ein wirklich schöner Job, der definitiv einen deutlich schlechteren Ruf hat, als er haben sollte. Ich kann ihn von überall aus machen und er macht mir total Spaß, zumal wir Partner:innen zwar alle selbstständig, aber an ein mega Team angebunden sind.

Aber was heißt das konkret:

Pro’s:

Direktvertrieb: Ich habe nur die Produkte daheim, die ich selber nutze und liebe, brauche also keinen Stauraum und bestelle online für meine Kundinnen und Kunden.

Ich bekomme eine Provision dafür, dass ich über Dinge rede, die ich wirklich ultra gerne nutze und für den Service, den ich dabei mache: beraten, den besten Preis zusammen stellen, auf Angebote aufmerksam machen, schöne Abende gestalten und was ich eben so machen möchte. Ich darf kreativ sein 🙂

Ich werde gecoacht von meiner Mentorin, bei der ich Partnerin bin und sie bekommt dafür eine kleine Provision von Ringana.

Genauso bekomme ich eine kleine Provision für meine Teampartnerinnen, wenn sie Umsatz machen wohl gemerkt, nicht wenn sie Partnerinnen werden!

Die Provision liegt zwischen 19 und 39%, je nach Umsatz, auf die 39% kommt man relativ zügig. Finde ich super fair!

Das ist Ringana übrigens per se:

Fair, nachhaltig, vegan & ohne Tierversuche.

Außerdem schätze ich an Ringana

• die Wirksamkeit, weil frisch (!)

• das Recyclingsystem und die Zero Waste Policy

• die hohe Verträglichkeit

• den dezenten Duft und das angenehme Gefühl auf der Haut

• die innovative Kreativität … das ist einfach so cool!

Die Con’s:

•Das Einzige was nicht geht: ich vertrage Fruktose nur in Maßen, weshalb ich nicht alle Nahrungsergänzungsmittel nehmen kann (zumindest aktuell nicht), wenn du da Probleme hast, solltest aufpassen. 

•Von nichts kommt nichts.

• Kaltakquise ist nicht (!) erwünscht, wenn du das also tun willst, ist das nicht der richtige Job.

• wenn du nicht hinter Ringana stehst und es auch nicht versuchen willst, dann bringt der Job nichts.

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich habe einen zusätzlichen Nebenjob gefunden, der extrem flexibel ist, super zu meinem Hauptberuf passt und den ich anderen genauso wünsche, weil ich ihn so sehr genieße.

Wenn du bis hierher gelesen hast, interessiert dich vielleicht auch, was mein Team „so blessed“ dazu schreibt:

https://ringana-infos-soblessed.de/

Und wenn du diesen Job einfach mal ausprobieren möchtest, dann melde dich bei mir oder registriere dich einfach mal auf meiner Webseite – kostet nix und wenns nicht klappt bist du mit einer Email wieder abgemeldet.

Am besten meldest du dich trotzdem kurz bei mir – ich unterstütze dich gerne beim Anmeldungsprozess (und habe ein kleines Welcome Geschenk für dich!).

Deine Mirjam

Frische ist ein simples Wort das definitiv underrated ist oder warum der Schimmel im Kühlschrank ein gutes Zeichen ist.

Frische bedeutet nicht nur „nicht gammelig“. Wobei das Nur hier unangemessen scheint.

Stell dir vor in deiner Hautcreme wären keine Konservierungsstoffe – wie lange würde sie so hübsch riechen und schön weiß aussehen?

Was passiert mit dem Frischkäse, in den du dein Messer getunkt hast und du ihn nicht rechtzeitig aufbrauchst? Richtig, er wird lebendig.

Was passiert mit deiner Creme, die du selber gemacht hast und die total frisch ist? Vor allem wenn du jeden Tag den Deckel aufdrehst und die Finger reinsteckst? Brr. Es schüttelt mich 😉

Für die Creme im Laden heisst das: Konservierungs-, Duft- & Farbstoffe rein.

Echte Frische bedeutet Bewegung, Prozesse, Reaktion – auf Sauerstoff, auf Wärme, Licht, Feuchtigkeit.

Wie viele deiner Pflegeprodukte sind kontaktarm verpackt? Oder frei von Haltbarmachern?

Und dann passiert folgendes:

Stell dir eine 1L- Flasche vor, bei der nur der Boden mit Apfelsaft gefüllt ist und der Rest mit Sprudel aufgefüllt ist – würdest du das noch Apfelschorle nennen?


Schon allein die Füllmenge des wirksamen Produktes reduziert sich, wenn sie durch Konservierungsstoffe oder Duftstoffe oder Schäummittel aufgefüllt wird. Das checken sogar Mathedummies wie ich.

Was meine Kooperationsfirma macht: sie pflegt faire Kooperationen mit ihren Belieferern, d.h. dort ist sichergestellt, dass die Pflanzen nicht nur frisch sind, sondern auch in Ruhe ausreifen dürfen. Sie sind also frisch UND voller Vitalstoffe.
Dann werden sie bearbeitet und in luftdichte Verpackungen verpackt, aus Glas und biologisch abbaubarem Kunststoff.

Und schwupps habe ich eine Creme, die vielleicht nicht alles in allem hat, dafür aber hochwirksam ist, fair produziert wurde und trotzdem aus Natur pur besteht. UND frisch ist. Einmal im Monat wird ein jedes Produkt bei Ringana produziert. In kleinen Chargen. Wenns aus ist muss ich warten 🙂

Ist natürlich nicht nur bei den Cremes so. Alle Produkte von Ringana sind maximal 2 Wochen alt, wenn sie ausgeliefert werden. Ich liebe das.

Und damit sind wir auch schon – wie versprochen – bei der Systempflege. Denn, wenn nicht alles in allem ist, braucht man mehrere Teile.

Das gilt in dem Fall für die Pflegeprodukte.
Bei den Nahrungsergänzungsmitteln ist das anders: das sind alles Kombipräparate – ohne Konservierungsstoffe o.ä., aber so  dass die Bio-& Zellberfügbarkeit möglichst hoch sind.

Heute geht’s aber um die Pflege:
Ja, es ist praktisch, wenn ich eine Sache habe zum Waschen und eine Creme und fertig.

Ich muss ehrlich sagen, früher habe ich nicht mal drüber nachgedacht, dass das auch anders & viel sinnvoller geht.

Ich habe mich einfach durchprobiert und immer wieder gemerkt, dass mir etwas nicht taugt. Das war bei allen Produkten so. Außer beim Shampoo. Da hatte ich schon immer das Gleiche. Aber ich habe auch super unkomplizierte Haare, von daher ist das nicht aussagekräftig 😉

Hautpflege war bei mir immer schwierig. Ich reagiere auf vieles empfindlich, spätestens nach ein paar Wochen wurde es meinem Gesicht zu viel. Das ging soweit, dass ich mich manchmal einfach nicht abgeschminkt habe, um zu viele Pflegeschritte und Überreizung zu vermeiden. (Nicht nachmachen)

Ich wusste schon irgendwie, dass es mehrere Produkte einer Firma gibt, dachte aber, dass sei Geldmacherei.

Dass die aufeinander abgestimmt sind,  wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

Ja – negatives Denken, kann einem auch hier in die Quere kommen. Wenn man annimmt, dass eine Firma nur Geld machen will, kauft man nur 1 Produkt einer Systempflege und wundert sich, dass die Ergebnisse schlecht sind. Ja, das war ich 😉

Aber nicht nur. Ich habe durchaus auch Reihen getestet und war zeitweise auch zufrieden – bis dann wieder Rötungen, Brennen und Juckreiz aufgetreten sind. Meine Haut, war einfach immer schwierig.

ODER: meine Haut hat mir schon immer signalisiert, was sie will und was nicht.

Selbst bei Ringana, als ich noch keine Partnerin war, hatte ich anfangs einzelne Produkte der  4teiligen Pflege verwendet und nuja – ich hatte nicht die gleichen Ergebnisse wie jetzt mit der kompletten Reihe.

Und auch hier musste ich erst herausfinden, welche Produkte zu mir passen.

4-teilig heisst nämlich eigentlich 4-schrittig. Teile gibt es deutlich mehr – weil Menschen unterschiedlich sind. Und auch Beschreibungen und Tests können nur Anhaltspunkte liefern.

Weil meine Haut im Winter spannt und trocken ist, dachte ich z.B. dass ich nach dem Cleanser das Tonic calm – zur Beruhigung – bräuchte. Das hat nicht so gut gepasst, jetzt verwende ich das Tonic pure und siehe da, es passt viiiiel besser zu mir, auch wenn die offizielle Beschreibung was anderes sagt.

Menschen sind verschieden und dürfen das auch sein. Ich dachte auch, dass das Anti Wrinkle Serum als Dritter Pflegeschritt super wäre, schließlich bin ich fast 40 und mit der Faltenvorbeugung soll man ja am besten schon in der Kindheit starten *ironie*.

Tatsache ist: der Kaktus im Hydroserum überzeugt mich viiiel mehr – Feuchtigkeit speichern scheint für mich besser zu sein, ich war auch noch nie der Wüstentyp, von daher fehlt mir tatsächlich die Kaktusqualität, die das Hydroserum mitbringt. 🙂

Dann kommt der vierte Schritt und Nein – hier gibt’s keine Extrawurst- alles ist so wie beschrieben: für mich und meine Mischhaut passt die Cream Medium perfekt. Rich & light sind die Alternativen – klar, könnte ich evtl kombinieren, mit abends etwas reichhaltiger und morgens etwas leichter oder im Winter und Sommer unterschiedlich.

4 Schritte – viele Teile und ne Menge kluger Add Ons.

Wie beim Autokauf. Wenn das Grundmodell steht, kann ich mir was dazu wünschen – nen hübschen Lack oder die Lenkradheizung oder die Massagefunktion und den Anschluss für die Kühltruhe.

Ich nutze also meine vier Teile auf täglicher Basis – auch zum Abschminken von Theatermakeup übrigens! – Und ergänze mit den
Adds repair: Rötungen ade, ebenmässiges Hautbild hello!,
Add Effects: Ciao Falten und
Glow: Hallo leuchtendes Hautbild und tschüss Narben, braune Flecken und andere Male.

Und dann gibt es natürlich noch die Highperformer: Ohne Glamour. Schlicht und edel und vor allem hoch wirksam:

Skin perfection, Overnight und Enzymmaske sind drei Produkte, die die Haut nochmal verbessern – in jedem Alter und wir wissen alle, dass gerade bei uns Schauspielerinnen gute Haut essentiell ist. Unausgesprochenes Gesetz.

Und jetzt siehst du schon: das ist ganz schön viel.

Hatten wir ja schon, das Thema Überreizung: Mit diesen frischen und natürlichen Produkten habe ich diese Überforderung der Haut nur erlebt, als ich dachte ich könne alles auf einmaö andwenden.

Finde den Fehler.

Habe ich relativ schnell gemerkt, dass die Sachen wirksam sind und meine Haut sich daran gewöhnen möchte. Und das tut sie und liebt es!

Die 4 Teile auf einmal, also Cleanser, Tonic, Serum und Cream.

Und dann immer mal eines ergänzt, entweder ein Add oder die Highperformer.

Zu Beginn habe ich mir die teureren Artikel übrigens über das Recyclingsystem erspart: für 10 zurückgeschickte  Glasflakons inklusive Pumpe und Deckel bekommst du bei Ringana 1 Pflegeprodukt geschenkt, das ist ganz schön cool!

Heute mal ein Fazit:

Die frische Systempflege verändert meine Haut positiv und nachhaltig, ohne zu überreizen, allerdings erst NACHDEM ich herausgefunden habe, welche Produkte am besten zu mir passen.

Vielleicht hätte ich mich intensiver beraten lassen sollen. Hätte hätte … 🙂

Wenn du dich beraten lassen möchtest, Fragen hast oder Anmerkungen – wie immer herzliche Einladung dich zu melden.

Ich hoffe du hast was Neues mitgenommen! Schreib mir gerne, wenn du Fragen & Anregungen hast!

In diesem Sinne, hab eine schöne Woche!
deine Miri

Weniger ist Mehr oder warum systemische Hautpflege nicht nur für den Hersteller mehr Sinn macht.

Oh man, was für ein Tag. Ich sitze in Schweden, während ich schreibe und genieße es die Fotos durchzusehen, mich zu erinnern – wir erleben so viel Schönes hier. Die Ruhe. Die Tiere. Die Freundlichkeit. Die Natur. Urlaub in diesem famosen Air BnB ist herrlich (übrigens auch für Families!).

Heute Nacht hatte ich wieder einen altbekannten Traum: ich soll spontan Einspringen, für eine Show, die ich vor 6 Jahren gespielt habe. Und klar: ich bin nicht vorbereitet, ist ja spontan. Suche also hektisch alles zusammen, habe Angst, dass ich meine Charakterschuhe vergesse, schaffe es gerade so in die Maske, weiß nicht, ob meine Kostüme alle da sind, aber dass es meine Aufgabe ist das zu checken. Und der Text, den wollte ich ja noch durch gehen. Und die Choreos auch. Und wo waren nochmal meine Positionen? Hach.

Gut, dass sowas in echt nicht passiert 🙂

Das „System“ Theater funktioniert gut, finde ich. Einspringen tun diejenigen, die das auch können und für alles gibt es eine Einweisung, einen Backupplan, Regiebücher, Souffleusen und Maskenzeiten.

Ähnlich ging es mir vor kurzem, als ich das Wort „Systempflege“ kennengelernt habe.

Macht Sinn, denke ich, dass etwas mehrere Teile hat, die kombiniert und angepasst werden können. Wie beim Autokaufen. Die eine braucht Sitzheizung, die anderen A/C.

Ein System besteht aus vielen Teilen, die optimalerweise individuell anpassbar sind. Ob Theater, Hochzeiten oder Gesundheit – meine Tätigkeiten –  optimalerweise kannst du kombinieren und zusammenstellen, wie du es brauchst.

Schwierig wirds, wenn ich verschiedene Systeme kombinieren will. Wenn ich z.B. meine Druckerpatrone befüllen lassen will, merkt mein Drucker das direkt, dass das nicht original ist.

Was beim Drucker nervt, könnte beim Auto schlicht beschädigend und am Körper buchstäblich kränkend sein.


Niemand macht den Salat mit Motoröl an, oder schmiert sich den Körper mit Teer ein (auch wenn immer noch viele gerne Teer inhalieren).

Dafür essen wir alles, was wir kaufen können und sind uns eher weniger über die enthaltenen Nährstoffe bewusst, dasselbe mit unserer Hautpflege.
Wir sind froh, wenn das Gemüse nicht zuu teuer ist und trotzdem Bio draufsteht und die Gesichtspflege auch noch nach Monat 7 gut riecht und immernoch eineinhalb Jahre haltbar ist.

Dass ein Frischkäse nach 1 Woche offen im Kühlschrank schimmelt oder meine Haut spannt und juckt, bringen wir damit nicht in Zusammenhang. Wir wechseln einfach von Produkt zu Produkt, lassen uns auf Unverträglichkeiten und Allergien testen und kommen gar nicht auf die Idee, dass es etwas mit den nicht vorhandenen Vitalstoffen in vermeintlich frischen Lebensmitteln und gesunden Kosmetikprodukten zu tun haben könnte. (Ich zumindest lange nicht!)

Dabei ist Frische essentiell und aber auch, ob eine Pflanze ausreifen durfte oder nicht.
Wenn eine Pflanze ausgereift ist, hatte sie genügend Zeit Vitalstoffe auszubilden, auch die sekundären.

Wenn ein Baby zu früh auf die Welt kommt, kann es manchmal nicht überleben, weil nicht alles ausgebildet ist.

Ähnlich bei Pflanzen: sie können hübsch aussehen, aber nur, weil man „dran gezogen“ hat, sind die Vitalstoffe nicht besser entwickelt. Im Gegenteil.

Und dann fehlt das, was zum Beispiel Weizen verträglich macht. Oder Obst gesund. Oder Hautcreme wirksam.

Und schwups leiden wir, in unserer konsumorientierten Gesellschaft an Unverträglichkeiten, Allergien, Zucker, Gicht, Sehschwächen, Hautüberpflege und vielen anderen „Wehwehchen“, die eigentlich Nährstoffmangel signalisieren.

Müdigkeit & Erschöpfung nicht zu vergessen!

System überlastet oder besser unausgewogen. Disbalanciert. Von außen, wie von innen.

Die Frage, die ich mir stelle ist also:

Wie kann ich mein System unterstützen?

Aber dazu im nächsten Artikel mehr 🙂

Alles Liebe für heute, deine Miri

Noch ein Hobby? Oder: wie es dazu kommt, dass ich plötzlich Pflegeprodukte empfehle.

Zugegeben, das ist ein Thema das mich lange beschäftigt hat und ich NIE groß drüber gesprochen habe: meine Gesundheit. Ich mag es null komma null, mich über meine Gesundheit oder Krankheit zu definieren. Und ich finde es anstrengend, wenn Menschen immer irgendwas haben und damit Aufmerksamkeit ziehen, aber scheinbar keine Lösungen finden wollen. Puh.

Dabei habe ich seit frühester Teeniezeit mit regelmäßigen Wehwehchen zu kämpfen.

Spoiler für alle Theatermenschen, die befürchten, dass ich nicht abliefere: ich war noch nie krank für eine Vorstellung! [Klopf auf Holz]

Zurück zu den Wehwehchen:
Allen voran: die Zahnspange. Ich habe glaube ich alles durch, was man sich an Kieferkorrektur vorstellen kann, inklusive Weißheitszahn – OP (mussten die bei euch auch aufgeschnitten und viergeteilt werden? Mir ist bis heute unklar, warum ich dafür nicht sediert wurde.).

Dann ging es mit ner Skoliose weiter, also Rückenschmerzen immerzu, dann mit der Akne, gefolgt von ständigem Durchpowern und dann Kranksein, als junge Erwachsene mit immer denselben Krankheiten, z.B. Blasenentzündung oder Rücken, später dann Mandelentzündung und Sehnenscheidenentzündung. Mein Körper rächt sich, wenn ich nicht pausiere.

Dann die Diagnose mit Anfang 30: Autismusspektrumstörung. Großer Erleichterung und ein offizieller Grund, mein Leben anders zu gestalten. Wieso braucht man immer was offizielles, für Dinge die man eh schon weiß?

Was mich immer wieder plagt: Mein Darm. Reizdarmsyndrom die Diagnose. Nehme ich selber nicht so ernst, weil mir nicht klar ist, dass das keine „fiel uns nix besseres ein“-Diagnose ist. Irgendwann erbreche ich, habe permanent Bauchschmerzen und  vertrage nur noch wenige Lebensmittel richtig gut.

Witzige Geschichte:
Ich werfe meinem Partner vor, dass er nuschelt, gehe aber doch mal zum Hörtest und – tadaaaa: ich kriege ein Hörgerät. Vernarbungen auf dem Trommelfell. Könnte von den vielen Mittelohrentzündungen als Kind kommen.

Ach ja, was ich noch gar nicht erwähnt habe: ich bin überbeweglich. Mein Nacken neigt sich in die falsche Richtung, meine Bänder sind ständig überdehnt, meine Wirbel blockieren fast täglich und natürlich ist die Anweisung der Ärzte: Muskeltraining. Mache ich. Und habe trotzdem ein bisschen Angst, dass die Wirbel in meinem Nacken irgendwann irgendwohin gleiten, wo sie noch weniger hingehören als jetzt.

Ach und ohne Brille kann ich auch nicht, aber das ist ja gut lösbar. Lichtempfibdlich bin ich hoch 10, Sonnenbrille ist immer am Start, trockene Augen kann ich auch und ich habe ne Sonnenallergie, weshalb mein Dekolté-Bereich immer so aussieht wie ein kleiner Krebs. Außerdem vertrage ich Hitze nicht sooo gut und mir wird schnell schlecht bei komischen Lichtverhältnissen oder auf Booten.

Jetzt bin ich also schwerhörige Autistin, mit Skoliose, Überbeweglichkeit und Reizdarmsyndrom, mit empfindlicher Haut und Sonnenallergie, die den Retainer im Unterkiefer trägt. Rechts sehe ich ohne Sehilfe übrigens nur 30%, aber das ist mein kleinstes Problem, schätze ich.

Seit letzten Herbst nehme ich ein Antidepressivum, um die Serotoninproduktion anzukurbeln. Reaktive Depression auf Grund der ständigen Überbelastung. Wenn ich das lese, machts iwie Sinn. Wie auch mein hormonelles Ungleichgewicht – ich bin 38, da kommt das schonmal vor.

Ach ja, und manchmal bin ich so überreizt, dass meine Haut wehtut.

Das ist das erste Mal, dass ich das alles so aufschreibe. Frage mich, ob das bei allen so ist? Schreiben alle so viel auf?

Will das nicht wirklich offenlegen. Es ist mir peinlich und ich frage mich gleichzeitig warum?

Ich will da keine Aufmerksamkeit für. Will nicht kompliziert oder krank sein. Will nicht so viele Dinge „haben“.

Nur, das sind auch viele Dinge, im Rahmen derer ich mich mit meiner Gesundheit auseinander gesetzt habe. Mit meinem Wohlbefinden. Mit meiner Lebensqualität.

Ich habe mich eingerichtet. Weiß wieso ich Selbstständig bin und flexibel. Weiß welche Tätigkeiten ich wirklich tun möchte und welche lieber nicht. Ich kenne meine Grenzen gut und lerne immer besser sie konstruktiv zu kommunizieren. Ich experimentiere, ja und lerne mit jedem vermeintlichen Scheitern dazu.
Unzufriedenheit gibt es bei mir, aber meistens nicht lange. Und das ist gut.

Ich glaube dieser Drang danach mein bestes, ehrlichstes und erfülltestes Leben zu leben, ist auch ein Grund Schauspielerin zu sein. Partnerin von Ringana zu sein.

Hier lebe ich Facetten.
Hier lebe ich Gesundheit.
Hier er-lebe ich mich gesund Weiterzuentwickeln und mit meinen „Wehwehchen“ sinnvoll umzugehen.

Aus viel entsteht auch viel Wissen. Viel Erkenntnis. Viel Erfahrung.
Die selbstverständlich meine Studie ist, aber zumindest Kompass für mich. Und vielleicht ein paar Ideen für andere.

Im nächsten Artikel geht’s um’s Überpflegen, um systemische Hautpflege und warum weniger manchmal mehr ist.

Wie immer freue ich mich, wenn du mir schreibst! ♡

Danke schonmal im Voraus, habs schön heute, deine Miri

„Ringana – da kommste auch nicht drum rum.“Oder: warum ich auch schon hinter meinem Partnerunternehmen stand, als ich noch kein Geld damit verdient habe.

Wieder mal so ein Satz, den eine Frau in einem Geschäft sagte, obwohl ich nur gesagt hatte „ich verkaufe auch Pflegeprodukte“. Puh, war mir das unangenehm. Dabei habe ich nichts Aufdringliches gesagt, sondern mich für den Laden interessiert. Hätte sogar was gekauft, wenn ich nicht so beschämt gewesen wäre, dass ich relativ zügig gegangen bin (schade goldener Armreif).

Sind wir Ringanapartner:innen so aufdringlich und dominant mit unserem Business, dass andere so darüber sprechen?

Finde ich massiv unhöflich und unreflektiert, denn:

die die sich so äußern sind vermutlich diejenigen, die sich

1. nicht auskennen,

2. sich schlecht fühlen wenn sie sich abgrenzen müssen oder nicht wissen wie das geht oder

3. irgendwo mal irgendwas gehört haben und jetzt denken, es sei so, weil die Freundin einer Freundin einen Blogbeitrag gelesen hat, in dem das so oder so ähnlich stand.

Aber zurück zum Laden:
Was hier einfach nur nicht nett war und ich irgendwie in den falschen Hals gekriegt habe, sagt mehr über die Frau aus, als über mich oder über Ringana. [Abgesehen von meiner Reaktion, die sagt was über mich aus]

Weil: Ringana ist toll. Und ich auch 🙂

Aber first things first:
Ringana wird nächstes Jahr 30. So alt ist dieses FamilienUnternehmen. Und weil die so familiär sind, haben sie sich ihren Akzent auch nicht abgewöhnt: Ringana kommt nämlich aus Österreich.

Und weil dieses Unternehmen cool ist und außerdem großen Wert auf Fairness legt, arbeitet es mit Empfehlungamarketing.

Die Partner müssen die Produkte also nicht einkaufen und dann weiter verkaufen. Dieser Schritt wird gespart und das Geld lieber als Provision ausgezahlt, an alle die die Produkte erfolgreich empfehlen. Klingt einfach? Ist es auch. Und nein, das ist kein Schneeballsystem. Die sind in Deutschland illegal! Und mal ehrlich – du wirst nicht 30 wenn du dein Unternehmen illegal führst.

In unserem Kopf springt dieser Troll rum und geht auf „ALARM“ , wenn er Netzwerkmarketing hört. Warum auch immer… War aber bei mir auch so. Früher.

Fair ist das nicht.

Das ändert aber nichts daran, dass Ringana fair ist 🙂

Nuja, gut Ding will Weile haben.

Und wo wir schon bei Fairness sind: Fair sind auch die Handelsketten und der Anbau. Hier wird nämlich nicht gezogen und gespritzt und möglichst schnell zum Reifen gebracht, nein. Was zu schnell reift, hat zu wenig Zeit, sekundäre Pflanzenstoffe zu entwickeln, wirkt also nicht so gut. Das will Ringana nicht, also dürfen die Pflanzen in Ruhe wachsen.

Und während die so vor sich hinwachsen, warten wir manchmal kurz und freuen uns aufs Produkt, denn: Vorfreude ist ja bekanntermaßen die schönste Freude.

Apropos Produkt: Wusstest du, was Ringana als Allereinzigste macht?! Frische (!) Produkte. Frische. Also frisch, wie Obst oder Gemüse. Keine Haltbarmacher oder anderer Schnickschnack und das macht die Sachen ultrawirksam. Kannste mal googeln oder auf den Beitrag dazu warten, der kommt auch noch 😉

Fairness, Wirksamkeit oder anders FRISCH, EXZELLENT und – aller Guten Dinge sind Drei – TRENDSETTING. Das ist der dritte Wert.

Die Produkte sehen super ästhetisch aus, die Behälnisse sind aus Glas und biologisch abaubarem Kunststoff und die Inhaltsstoffe selbst sind hoch verträglich, weil vegan, getestet und eben ohne Konservierungs- oder Farbstoffe o.ä.

Nachhaltig, Frisch, Trendy.

Dazu vegan.
Und klug ausgetüftelt und kombiniert.

Ich liebe das. Ich persönlich habe auch noch nie Produkte benutzt, die ich so gut vertrage, keine Überpflege der Haut erlebe – Ja, das ist suuuper unangenehm – und die sich grandios anfühlen.

Wobei ich bei den Nahrungsergänzungsmitteln aktuell vorsichtig bin, weil ich nicht alles vertrage. Das ist ne andere Geschichte, aber wenn du auf fodmap-reiche Lebensmittel oder Fructose reagierst, solltest du bei manchen Produkten vorsichtig sein.

So. Deshalb stehe ich hinter Ringana. Schon immer. Weil die Firma nicht nur tolle Produkte macht, sondern auch noch extrem fair ist, gegenüber mir, gegenüber Kund:innen, gegenüber den Pflanzen, der Natur und Umwelt und gegenüber Geschäftspartnern.

Und naja, um nochmal den Satz vom Anfang aufzugreifen: das sind viele Gründe, warum es gut ist, wenn du nicht dran vorbei kommst! 😉

Wie ich Partnerin wurde, hab ich dir im nächsten Artikel aufgeschrieben- viel Spaß damit und wie immer freue ich mich, wenn du dich bei mir meldest, mit Rückmeldungen, Fragen, Ergänzungen – danke schonmal im Voraus!

Deine Miri

P.s. Ich bin selbstständige Ringanapartnerin im Nebenberuf, wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, melde dich und wenn du selber stöbern magst, schau mal hier vorbei:

Wer bin ich denn schon?! Oder: wieso empfiehlst DU denn jetzt plötzlich Kosmetik?!?

Ja, gute Frage, gebe ich zu. Ich bin weder Medizinerin, noch Ernährungsbersterin, Kosmetikerin oder Maskenbilderin.

Wenn ich genau drüber nachdenke, bin ich viel mehr NICHT, als ich bin. Wow, ermutigend, Miri.

Ist das dieses Impostersyndrom? Tiefstapeln, obwohl nicht alles tief ist?
Vermutlich.

Fest steht seit einigen Jahren: ich bin im Autismusspektrum. Asperger Autistin. Oder Hochfunktionale Autistin.

Und Autist:innen haben oft ein Spezialinteresse. Um das klarzustellen: das ist nicht nur etwas was wir spannend finden und uns deshalb da reinfuchsen.
Ein Spezialinteresse ist auch keine Inselbegabung, auch wenn es Menschen im Autismusspektrum (ASS) gibt, die auch das haben.

Ein Spezialinteresse ist ein Thema, das dich interessiert, du dich mit Leichtigkeit damit beschäftigen kannst, über lange Zeiträume und du dich dabei frei und sicher zugleich fühlst. Absolute Comfortzone. Etwas, was du kaum sein lassen kannst, weil diese Blase, in die du dabei abtauchst sich einfach gut und gleichzeitig fordernd und fördernd anfühlt.

Und ja, mein aktuelles Spezialinteresse ist Gesundheit. Schon über 15 Jahre lang mentale Gesundheit,  Persönlichkeitsentwicklung und Hautgesundheit und seid einiger Zeit -und aus aktuellem Anlass Ernährung, Darm und unterstützende Vitalstoffe.

Das macht mich nicht zur Expertin mit Abschluss, keine Frage.

Aber ich lese mich ein, bringe mir bei wie das funktioniert und lerne, lerne, lerne unfassbar viel dabei.
In meinen Artikeln schreibe ich immer aus meiner Perspektive und Erfahrung und maße mir nicht an alles zu wissen oder zu denken, dass meine Meinung allein und für alle gültig ist. Nope.

Ich werde dir auch nichts empfehlen, was ich selber nicht mag oder benutze und wenn, dann deklariere ich, von wem ich meine Infos habe.

Soviel dazu.


Eine Sache steht für mich aber fest:
Ich empfehle diese Pflegeprodukte und Nahrungsergänzungsmittel, weil ich hinter ihnen stehe. Und auch hinter meiner Partnerfirma Ringana. Warum das so ist?

Das erfährst du im nächsten Artikel 🙂

Habs schön heute!
Deine Miri